Darmkrebs

Darmkrebs – eine schockierende Diagnose

Darmkrebs zählt heute zu den Erkrankungen, die besonders weit verbreitet sind. Dennoch scheuen sich viele Menschen auch weiterhin, den Gang zum Arzt zu wagen. Dabei sind die unterschiedlichsten Ursachen zu nennen. Die allgemeinen Lebensgewohnheiten können Darmkrebs ebenso beeinflussen, wie die Ernährung oder genetische Veranlagung. Somit ist niemand vor Darmkrebs geschützt, selbst wenn er sich gesund ernährt, auf Elektrosmog und Mobiltelefone, auf Free SMS und vieles mehr verzichtet.

Jedes Jahr aufs Neue werden alleine in Deutschland rund 69.000 Neuerkrankungen verzeichnet und bis zu 27.000 Todesfälle. Gut und gerne erkranken sechs von 100 Menschen früher oder später an Darmkrebs. Problematisch bei dieser Erkrankung ist vor allem, dass der Darmkrebs oft über Jahre im Darm heranwächst, ohne irgendwelche Symptome aufzuzeigen. Wenn doch einmal Symptome, wie wiederkehrende Verstopfung, Durchfall oder Krämpfe auftreten, werden diese nur selten als Symptom des Darmkrebses erkannt. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Erkennung, die nur mit speziellen Vorsorgeuntersuchungen erreicht werden kann. Denn wird der Darmkrebs frühzeitig erkannt, kann er vollständig geheilt werden.

Entstehung von Darmkrebs

Der Darmkrebs zählt zu den Krebserkrankungen, die heute am besten erforscht sind. Deshalb weiß man auch, dass am Anfang ein harmloser Darmpolyp steht, der oft sogar noch gutartig ist. Durch ständige Mutationen der Gene der Darmschleimhaut wird jedoch die Kontrolle über das Wachstum der Zellen verloren, so dass sich die Polypen zu bösartigen Krebszellen mit rasanter Wachstumsgeschwindigkeit entwickeln können. Damit es soweit kommen kann, müssen jedoch sehr viele Veränderungen der Gene entstanden sein.

Bis es soweit ist, vergehen oft mindestens zehn Jahre, manchmal auch Jahrzehnte. Oftmals wird der Darmkrebs aufgrund mangelnder Wahrnehmung von Vorsorgeuntersuchungen bei Patienten über 50 Jahren entdeckt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der vorgeschaltete Polyp bereits im Alter von 35 bis 40 bestand und damals hätte vollständig entfernt werden können.

Doch nicht nur aus diesem Grund sind die Vorsorgeuntersuchungen bei Darmkrebs so wichtig. Gerade Patienten, die familiär vorbelastet sind, sollten frühzeitig zum Arzt gehen. Denn erblich bedingte genetische Veränderungen können bereits in sehr jungen Jahren zu Darmkrebs führen.

Symptome von Darmkrebs

Es gibt vielfältige Symptome von Darmkrebs, doch treten diese oft erst dann auf, wenn die Krankheit bereits weit fortgeschritten ist. Aus diesem Grund sind die Vorsorgeuntersuchungen noch einmal so wichtig. Typische Anzeichen, die auf Darmkrebs hinweisen können Blutauflagerungen im Stuhl sein, ständige Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung, krampfartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Übelkeit.

Eine ständige Müdigkeit und Abgeschlagenheit, verbunden mit einem starken Leistungsabfall, sowie eine rasche Gewichtsreduktion, die unbeabsichtigt auftritt, können weitere Anzeichen sein. Treten diese auf, ist der Darmkrebs allerdings schon sehr weit vorangeschritten.