Omas Tipps zu Krankheiten
Mittwoch, 5 Januar 2011
In der Medizin, genau wie im Fachbereich der Gastroenterologie, setzt man auf die Schulmedizin. Wissenschaftlich erprobte Diagnoseverfahren sind einer der wichtigsten Grundpfeiler, die Behandlungen erfolgen meist medikamentös. Aus bisher ungeklärten Gründen schlagen aber nicht alle medikamentösen Therapien bei den unterschiedlichen Patienten gleichermaßen an. Deshalb stehen Ärzte nicht selten vor einem großen Rätsel, wenn es darum geht, die richtige Behandlung für ihre Patienten zu finden. Bei kleineren Erkrankungen können Omas Tipps zu Krankheiten durchaus bessere Hilfe leisten und sie pumpen den Körper nicht voll mit Medizin, sondern setzen auf die Kraft der Natur. Nicht immer sind solche Tipps zu Krankheiten in Medizinerkreisen gerne gesehen, aber viele der Tipps vertreten auch die Ärzte selbst. Nur, wenn diese kleinen Hausmittel nicht helfen nach einer Anwendung von einigen Tagen, dann sollte in jedem Fall der Schulmediziner aufgesucht werden. Das wusste auch schon Oma.
Tipps zu Krankheiten – so helfen sie
Schaut man sich einmal Omas Tipps zu Krankheiten aller Art an, findet man gleich eine ganze Fülle. Bei Zahnschmerzen beispielsweise sollen Nelken gekaut werden oder aber es wird Nelkenöl aus der Apotheke besorgt. Auf den betroffenen Zahn aufgetragen, verbreiten sie schnell eine lindernde Wirkung. Dennoch sagte schon Oma, dass Zahnschmerzen behandelt werden müssen, der Zahnarztbesuch lässt sich durch diese Tipps zu Krankheiten nicht verhindern. Sie können lediglich erste Linderung verschaffen, bis man beim Zahnarzt ist.
Auch bei Sodbrennen weiß Oma Rat. Sie weiß, dass Sodbrennen durch eine Übersäuerung entsteht. Diese überschüssige Magensäure, die das unangenehme Aufstoßen verursacht, kann verringert werden, indem auf scharfe Gewürze, Kaffee oder allzu süße Speisen verzichtet wird.
Bei Durchfall hilft es, viel zu trinken, am besten Tee. Außerdem sollte vorübergehend eine Diät eingelegt werden. Sie kann aus geriebenen Äpfeln, Möhren oder Heidelbeeren bestehen. Aber auch Reis hat sich bewährt. Kohlepräparate aus der Apotheke können ebenfalls hilfreich sein. Diese Empfehlungen werden sogar bei Durchfall bei den Haustieren gegeben.
Gegen Kopfschmerzen empfiehlt Oma kalte Kompressen und Schlaf. Dadurch lassen sie sich am einfachsten bezwingen. Halten sie längerfristig an oder treten regelmäßig auf, kann jedoch auch eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken. In diesem Fall ist der Arztbesuch unverzichtbar. Bei Husten sollte ein Wickel aus gekochten Kartoffeln, die zu Brei zerdrückt und auf ein Handtuch aufgebracht werden, helfen. Der Wickel wird etwa 15 Minuten lang auf den Brustkorb gelegt.
Tipps zu Krankheiten sind nicht immer sinnvoll
Obwohl die Wirksamkeit von Omas Tipps zu Krankheiten in vielen Fällen belegt ist, muss man doch damit rechnen, dass sie nicht immer einwandfrei wirken können. Deshalb sollten sie stets nur kurzfristig angewendet werden. Tritt keine Besserung der Beschwerden ein, muss der Arzt in jedem Fall aufgesucht werden. Ebenfalls kursieren auch viele Ammenmärchen, die angeblich auf Omas Wissen beruhen, aber keinerlei Wirkungen zeigen. Die Tipps zu Krankheiten sollten deshalb nicht allzu ernst genommen werden und im Zweifel ist der Arztbesuch die bessere Wahl.
Ebenso sollte man bedenken, dass viele Krankheiten auch ernster Natur sind. Hier sollte nicht erst herum experimentiert werden, sondern besser wäre es in diesem Fall, wenn sofort der Arzt aufgesucht würde. Denn oftmals kann nur er tatsächlich helfen und somit für Linderung von Schmerzen und Unwohlsein sorgen. Außerdem hilft er, dass sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet und noch mehr verschlimmert.
Tipps zu Krankheiten umfassen aber auch die allgemeine Information über Krankheiten. Hierbei geht es vor allem um eine vom Arzt gestellte Diagnose, die oftmals nicht ganz verstanden wird. Wer sich weiter über seine Erkrankung informieren will, sollte sich dann einmal im Web umsehen, wo viele Krankheiten auch für Laien verständlich erklärt werden. Damit hat man noch die besten Chancen, sich umfassend über das eigene Krankheitsbild zu informieren und so erst einmal zu verstehen, woran man eigentlich leidet.
Foto: © Heinz Ober / pixelio.de
